Ich mache mir mittlerweile wirklich Sorgen um die Lebensmittelpreise. Die ganzen Preissteigerungen waren mir schon die letzten Jahre eigentlich viel zu bewusst. Und dann lese ich aus dem Artikel wieder sowas:
Doch ausgerechnet beim Konsum ließe sich viel bewegen, erklärt Boku-Forscher Vollmann. 90 Prozent der Sojabohnen werden in Form von Schrot als Proteinquelle an Tiere verfüttert. “Dafür sind zehnmal so viele Sojabohnen nötig, als wenn wir sie direkt essen.” Man dürfe ihn nicht falsch verstehen, “man kann niemandem Fleisch verbieten”. Aber es gäbe Modellrechnungen, die für einen bewussten Konsum sprechen. Demnach reicht bereits eine Halbierung des Fleischkonsums aus, damit Österreich seinen gesamten Sojabedarf selbst decken kann.
Und dann fällt mir ein, wie sehr die Fleischproduktion hier subventioniert ist und es teilweise immer noch billiger ist, die Presswurst zu kaufen statt eine gesunde vegane Ernährung durchzuziehen, obwohl dort die Produktionskosten eigentlich bei einem Zehntel liegen müssten. Und dann bin ich wieder sauer.
Sag das bloß nicht zu laut, sonst kommt wieder der Lynchmob und will die Veganer essen.
Das Tolle ist ja auch, dass die Diskussion sich mit dem Artikel verschoben hat von “weniger Fleisch, um das Klima zu schützen” zu “weniger Fleisch, damit wir es trotz der Auswirkungen des Klimawandels noch essen können”. Kann man sich echt nicht ausdenken.
Ich find’s auch bezeichnend, dass der Forscher schon vor der eigentlichen Aussage zurückrudert und sagt “man kann niemandem Fleisch verbieten”. Vor allem, da der Artikel davor warnt, dass man bei Ernteausfällen Soja aus Ländern importieren muss, “die dafür Regenwald abholzen”. Haben die mal ausm Fenster geschaut? Das passiert schon lange, und Fleischkonsum ist mit einer der Hauptgründe, warum der Regenwald verschwindet.
Aber klar, bei großflächigen Ernsteausfällen denke ich auch zuerst daran, wie ich in Zukunft noch an mein Fleisch komme, nicht, wie die Ernteausfälle und deren Ursachen zu bekämpfen wären…
Das ist wirklich übel. Gerade für arme Länder. Durch Trump Irankrieg und Putins Krieg in der Ukraine sind die Lebensmittelpreise in vielen Ländern schon deutlich gestiegen.
Die Ernteausfälle in Europa werden es nicht besser machen.Die müssen sich anpassen.
Gruss
Ihre <Boomerpartei hier einfügen>
Tja.
Tja
Kamma nichts machen, huh? (Jaha, /s)
Die Länder, aus denen wir das Soja dann importieren wollen, sind zum Einen von der vom Irankrieg verursachten Düngemittelknappheit betroffen, zum Anderen werden die demnächst vom schlimmsten El Niño der Menschheitsgeschichte gefickt. Das kann noch lustig werden.
Zumindest letztes Jahr haben die Länder mit Regenwald nach China exportiert weil China den Import aus den USA gestoppt hat. Wir können also weiter mit Genuss Fleisch essen, weil unser Soja dadurch wahrscheinlich aus den USA kommt. /s
Am besten nun schon Lebensmittel aufstocken.
Ich überleg ja mehr Kichererbsen zu essen, die müssten die Temperaturen besser überstehen
Wie gut überstehen eigentlich Millionäre so die Hitze? Ich meine, so als Proteinquelle gedacht…
Doch ausgerechnet beim Konsum ließe sich viel bewegen, erklärt Boku-Forscher Vollmann. 90 Prozent der Sojabohnen werden in Form von Schrot als Proteinquelle an Tiere verfüttert. “Dafür sind zehnmal so viele Sojabohnen nötig, als wenn wir sie direkt essen.” Man dürfe ihn nicht falsch verstehen, “man kann niemandem Fleisch verbieten”. Aber es gäbe Modellrechnungen, die für einen bewussten Konsum sprechen. Demnach reicht bereits eine Halbierung des Fleischkonsums aus, damit Österreich seinen gesamten Sojabedarf selbst decken kann.
Man soll also direkt das Geld nehmen und nicht die Millionäre essen.









