

Also eine 50% Erfolgsquote? Klingt weitaus besser als das jetzige System.


Also eine 50% Erfolgsquote? Klingt weitaus besser als das jetzige System.


Was glaubt ihr, wie wahrscheinlich ist es, dass der Ursprung des Fehlers ein prompt á la “Claude, stelle mir das System um” ist?


Nein, nicht “zwangsläufig”, aber doch im plausiblen Möglichkeitenraum. Das Problem bei deinem Post liegt halt bei “archaischer Software” und überhaupt, dass ein Mailserver anscheinend oft genug Stress macht, dass er zum Hauptargument in der Geschichte wird. Das muss nicht die Schuld von dem genannten ITler sein und kann auch an interne Richtlinien und Bürokratie liegen, aber sorry, eine Firma die ihr Mailsystem nicht stabilisiert kriegt, sollte ganz einfach nicht wettbewerbsfähig sein. Man muss nicht immer so tun, als wäre das alles supergeheime Quantenraketentechnik.


Ja, genau! Exakt was mir meine Fantasie gesagt hat :D Vielen Dank


Schön finde ich, dass das Thumbnail aussieht wie ein böse blickender Drache mit lila-leuchtendem Auge


Funfact: Das Wort ‘Idiot’ stammt aus dem altgriechischen und meinte im antiken Athen eine Person, die sich nicht im wohlwollenden Sinne am politischen Leben beteiligt.


Ja, so ähnlich denke ich auch. 9-Euro-Ticket wäre natürlich schön, aber noch schöner wären imho sinnvolle Investitionen in die Bahn-Infrastruktur.


Gandhi? Sind ja beides Friedenssymbole.


Alles, was ich dem Artikel entnehme, ist dass ich meine Toilette seltener putzen brauche.


Wie gesagt kommt diese Argumentation in Höckes Rede nicht ein einziges mal vor. Es geht mir nicht darum, ob das Quatsch ist oder nicht (ja ist es natürlich), sondern dass es komplett die eigentliche Strategie von Höcke verfehlt.


Es geht ihm doch überhaupt nicht um irgendein DNA-Gefasel. Was ist überhaupt der Sinn dieser Argumentation? Rechte Denkstrukturen mit noch rechteren Denkstrukturen zu kontern?
Höcke kämpft hier auf einer kulturellen Ebene, nicht auf einer genetischen, er redet vom US-amerikanischen Kulturimperalismus. Das Motiv existiert auch auf dem linken Spektrum. Der Unterschied liegt meines Erachtens auf die Zielsetzung: Er spaltet “Deutsche” von “anderen Deutschen” aufgrund kultureller Einflüsse ab. Der erste Schritt wäre, sich die aktuellen Strategien bewusst zu machen und nicht in vergangenen Strohmännern festzusitzen.


Wie unglaublich engagiert der Typ auch ist. Viele Schüler:innen aus marginalisierten Positionen, dabei das eigene Schulprojekt hochgezogen, ein Fachwerkhaus mit Schülern zu bauen, all der zusätzliche Aufwand, den er dafür auch machen muss. Und wie sind seine politischen Kontrahenten in diesem sehr demokratischen Diskurs so drauf?
Er erhielt Drohanrufe, Morddrohungen per Mail und anonym im Netz. Einige kann man dort noch nachlesen.
Es ist wirklich eine sehr schwierige und überaus komplexe Frage, welche Seite hier die Schlechtis sein könnten.


Hab das ganze Wochenende versucht, meine Abschlussarbeit weiter zu schreiben, aber am Ende auch nur eine Seite geschafft. Jetzt will ich direkt weiter schreiben, obwohl es sich so anfühlt, dass mein Kopf eigentlich mal 1-2 Tage nicht denken will. Zeitlich liege ich eigentlich auch schon besser als alle anderen, aber ich wills hinter mir bringen, da ich dann direkt die Doktorarbeit anmelden kann. Aber dann muss ich ja noch viel mehr schreiben. Erstmal zur Entspannung einen Post ins Internet schreiben.


Ich finde, das Problem ist, dass alle anderen Kosten eigentlich laufend wiederkehrende Kosten sind, während der Wertverlust eher auf einer Sättigungskurve liegt: KFZ-Steuer kostet halt 400 Euro im Jahr und der Betrag kommt immer wieder. So schreibt er ja zur gesamten Rechnung:
Für jedes Jahr sieht das dann so aus. Wir sparen im Durchschnitt jährlich 1.500 bis 2.000 €.
Der Wertverlust kehrt aber nicht in gleicher Art wieder wie eine KFZ-Steuer, da das Auto ja nicht linear jedes Jahr 2000 Euro an Wert verliert. Spätestens wenn der Wertverlust = Kaufpreis ist, wird das Auto ja keinen negativen Wert bekommen. Die KFZ-Steuer hingegen wird weiter anfallen.
Daher kommt mir die Rechnung, wie sie hier ist, schon auch ein wenig schief vor; auch wenn es grundsätzlich sicher auch nicht verkehrt ist, den Wertverlust irgendwie auch mit auf dem Schirm zu haben.


Eine Alternative sind alkalische Stoffe wie Kalk oder Kreide. Ameisen vermeiden es, mit ihnen in Kontakt zu kommen und laufen nicht über einen dicken Kreidestrich oder eine Spur aus Gartenkalk. Allerdings werden die Tiere versuchen, den Strich zu umgehen.
Muss mir vorstellen, wie ich mit weißer Kreide einmal mein Haus umkreise. Um sicher zu gehen, ziehe ich die Kreide auch nochmal entlang potenzieller Ameisenstraßen, so fünf Striche im gleichen Abstand entlang diametral liegenden Punkten auf dem Kreisumfang sollten reichen. Weil gerade das Wetter so nebelig ist, trage ich dabei meine dunkle Kutte. Die Nachbarn schauen besorgt über den Zaun.


Die Zweckentfremdung der Neutralität ist irgendwie schon ein “interessantes” Thema, wenn ich das mal mit zynischem Theoretikerblick sagen darf. Auf der re:publica gab es ja auch einen Vortrag dazu, wie die Neutralität der Medien und ihre möglichst sachlichen Formulierungen eigentlich immer mehr rechtes Gedankengut legitimieren.
Es ist schon klar, dass man bei der AfD auf ganz konkrete Punkte zeigen kann, warum eine nicht-neutrale Sprache wichtig ist, aber ich glaube, man spürt irgendwo doch trotzdem, dass da Einfallstor liegt, was von alle Seiten gegen alle Seiten benutzt werden kann. Im Diskursraum wäre das eine Art Paradigmenwechsel. Wie geht man damit um? Sollten wir das Ziel der neutral-sachlichen Sprache als Mär betrachten und eher wieder sowas wie eine gebildete Polemik zulassen? Im 19. Jahrhundert gab es ja auch noch ganz anderen Journalismus.


Kapital kaufen, also Produktivvermögen, kontrollieren, damit etwas besseres passiert als was die Oberschicht plant.
Dann spiel ich am Ende ja trotzdem deren Spiel mit. Ich würde gerne mit meinem Leben was anderes anfangen, als numbers go up auf Aktienwerte zu schauen. Da müssen meines Erachtens andere Lösungen her, als den guten Kapitalisten mit ganz viel Moral zu spielen.


Es ist nicht immer ganz einfach, die Gesellschaftsanalyse von Marx 1:1 auf die jetzigen Zustände zu übertragen, nicht weil ich Marx für Quatsch halte, sondern aber weil seit ihm 150 Jahre vergangen sind und er selber von Veränderungen im Prozess geredet hat. So ungleich der Kapitalismu heute ist, Marx beschreibt ja in seinen Werken auch anekdotisch Situationen, die heute völlig undenkbar sind. Ich erinnere mich da in die Passage wo er erzählte, wie ein Kind an der Maschine arbeiten muss und der Vater dabei das Kind füttert, weil es dafür keine Arbeitspause gibt.
Ich bin grad zu faul, es nochmal nachzuschlagen, aber in deiner zitierten Stelle geht Marx ja auch weiter und spricht davon, dass die petite bourgeoise gerade aus diesem Grund auch ihr eigener Untergang sein wird, weil sie von den Mitteln her eigentlich auf der Seite des Proletariats sein sollten, durch ihre bornierte Einstellung aber widerstandslos von den Kapitalisten aufgefressen werden.
Heute kenne ich viel mehr Leute, die bewusst weniger haben wollen, als sie könnten, mich eingeschlossen. Ich bin (war) selber studierter Ingenieur und lebe ziemlich minimalistisch, finde Autos doof, wenn es auch ohne geht, Hausbau ist mir eh zu kompliziert und die generelle Konsumkritik ist mehr oder weniger verinnerlicht. Im Vergleich hat mein Vater, der sein leben Lang ungelernter Buchhalter war, ein Haus, was sich heute niemand mehr leisten würde und alle 3 Jahre einen neuen SUV.
Natürlich sind mir gewisse Luxuriositäten auch wichtig - die beziehen sich aber mehr auf die Infrastruktur. Ich hätte gerne eine gute Gesundheitsversorgung, schöne Fahrradwege, gerne auch mal ein gutes aber bezahlbares Restaurant und kulturelle Angebote. Was soll ich mit mehr Geld, wenn ich es für nichts ausgeben kann, außer für Konsumgüter, die mich größtenteils nicht interessieren? Sicher gibts auch heute noch genug Yuppies, denen man die Seele wegnimmt, wenn sie ihre goldene Armbanduhr nicht mehr haben, aber es haben sich halt auch schon andere Bewegungen gebildet, die den Begriff Wohlstand auch aus anderen Perspektiven betrachten.
Also eine 16.6% Erfolgsquote? Klingt weitaus besser als das jetzige System!