

Verzeihung … Sie Wichser!


Verzeihung … Sie Wichser!


Für das Ergebnis??? Das mach ich ihm für die Hälfte!


Danke für die Einordnung, das gibt dem ganzen zumindest Kontext.
Den Spruch finde ich trotzdem scheiße.


Stimmt, zu dem Zeitpunkt war es schon wieder verpönt. Ab 1941 war es ja auf einmal Judenschrift und nicht mehr deutsch genug. Davor war es durchaus beliebt bei bestimmten Nazis, wenn auch Hitler selbst sie wohl nie mochte.


Was zur Hölle ist das denn bitte für ein Spruch an der Wand? Glaube Sitte Heimat?? Wurde die Wand seit 1944 nicht mehr übermalt oder was? Wie passend zu Merz allerdings, Hut ab vor dem Fotografen.


Och manno, da steht gar nicht dabei, ob das mal wieder die gute alte Pikrinsäure ist. Da hatte unser alter Chemielehrer sich mal drüber lustig gemacht: “ist gar nicht so schlimm, muss halt nur feucht gehalten werden!” ja gut, oder wir benutzen einfach keine Chemikalien in Schulen, die beim Öffnen des Gefäßes explodieren können, falls sie nicht richtig gelagert wurden.


Also Berlin-Frankfurt werden definitiv Banker & Geschäftsleute nutzen, aber es gibt einige die über FFM fliegen, da Berlin relativ schlecht angebunden ist im Vergleich.


Das geht aus dem Artikel nicht hervor. Es wurden allein die Verbindungen analysiert. Dabei wurde nicht im Artikel über die Anzahl oder das endgültige Ziel der Reisenden geschrieben. Die Flüge hätten auch komplett leer sein können.
Edit: nachdem ich jetzt auch die Quelle überprüft habe: da wird auch nicht auf die Reisenden eingegangen. Es wurden folglich nur die Flugzeuge gezählt, wie oft und von wo nach wo sie geflogen sind, solange sie als Passagierflug und nicht als Güterflug deklariert sind.


Rein logisch betrachtet ist es Wumpe ob wir alle 100€ zahlen und Kinderlose 30€ mehr oder wir alle 130 € zahlen und Eltern 30 € weniger zahlen müssen.
Aber psychologisch kommt die zweite Lösung weniger bestrafend vor, da hast du Recht.


Ja, als selbst kinderlose Person: eine Gesellschaft braucht Nachwuchs und somit sollten diejenigen, die dafür gesorgt haben auch bevorteilt werden.
Selbst aus Eigennutz ist das gut, ich will ja nicht bis zum umfallen arbeiten sondern auch irgendwie was wie einen Ruhestand mal haben. Und das geht nur, wenn es genug andere, jüngere, Arbeiter dann noch gibt.
Aber ab 23 ist schon etwas heftig. Gerade mit Studium etc. heutzutage ist das ja absolut kein Alter in dem es schon normal ist, Kinder zu haben. Setzt es ab 30 an und gut ist.


Absolut richtig, aber ich habe leider schon öfter solche Geschichten gehört, auch durch Bekannte in dem Bereich, die definitiv bestätigen konnten, dass durch Architekten blockiert wurde.


Ohohoho, aber sowas von ja. Wenn da nicht ganz vernünftige Verträge geschlossen werden, was z.B. bei öffentlichen Gebäuden häufig nicht der Fall ist, werden da teils absolut sinnvolle nachträgliche Veränderungen blockiert, weil es nicht dem Architekten selbst schon eingefallen ist.
Teilweise sogar im Außenbereich um die Gebäude drumherum. Selber so erlebt bei einer Behörde: da durften nur ganz spezielle teure Sitzbänke für die Belegschaft gebaut werden. Und die waren dann zu teuer um mehr zu bauen, also gab es glaube ich 4 Bänke für 400 Leute in der Mittagspause. … Habe ich schon erwähnt, dass die alle voll in der Sonne sind und mit Blick auf das scheiß Gebäude anstatt auf das schöne grüne Wäldchen genau hinter den Bänken? … Nein ich ich will den Architekten mittlerweile nicht mehr verprügeln, ich bin darüber hinaus, danke der Nachfrage.


Denke zu zweit wird es schon Spaß machen, gerade wenn Valheim euch Spaß gemacht hat. Es ist aber auch noch im Early Access und es sind erst 3 Biome drin. Jedes Biom hat aber auch wesentlich mehr zu bieten bezüglich Ressourcen als bei Valheim. Und es gibt keine Gegenstandshaltbarkeit, was das abbauen wesentlich angenehmer macht.


Auch ein kulturelles Meisterstück =)


Mit ein paar Freunden mit Windrose angefangen. Im Prinzip Valheim trifft Piraten. An sich ganz lustig und hat auch einige Verbesserungen gegenüber Valheim, zum Beispiel mehr Fokus auf Seekämpfe und Enterungen. Aber ich bin froh es im Koop zu spielen, die Kämpfe gegen Gegnergruppen, auf Land und auf See, sind alleine nerviger, weil man weniger die Gegner unterbrechen kann und schneller von der Meute überwältigt wird.


Ich habe nach dem Film mal bei Wikipedia die Geschichte des Buches gelesen: da wurde einiges geändert. Außer der Grundprämisse ist da fast nichts gleich. Das Ende und auch der Twist ist komplett was anderes.


Ich habe Glenkill:Schafsdetektive im Kino gesehen. War ganz unterhaltsam, auch wenn der Trailer eine wesentlich stärkere Komödienrichtung andeutete, als der fertige Film dann hatte. Da war mehr Drama drin als ich erwartete.
Passend zu dem bereits in einem früheren Beitrag vorgestellten Book from the Ground habe ich auch ein anderes Werk gekauft, das ohne Worte auskommt, diesmal allerdings einen Comic: Tellurion von Matt Rhodes.
Kurzform: Mir hat der Comic gefallen (bis aufs Ende) und man kann es sich kostenlos angucken. Also sollten alle mal rein gucken, die Comics ohne Sprechblasen under tollen Panoramen nicht abgeneigt sind. In rund 1h ist man da auch durch.
Die Geschichte ohne Worte zu erzählen hat der Autor auch ziemlich gut hinbekommen, da die Charaktere starke Mimik und Gestik haben und auch Bewegungen sehr kraftvoll ausgedrückt werden. Die Farben sind schön intensiv und da es in einer tropischen Inselwelt spielt, kommt richtig schön Abenteuerstimmung auf. Das liegt vor allen auch an dem Design der Welt und der Charaktere, die ja ohne Worte gerade im Vordergrund stehen und die Geschichte tragen müssen.
Die Welt ist in einem namensgebenden Tellurium, also einem mechanischen Planetenmodell, bei dem Sonne und Mond mechanische Konstruktionen sind und sich auf mechanischen Bahnen über die flache Erdscheibe bewegen. Die Welt hat eindeutig schon eine lange Geschichte, denn überall sind Spuren einer alten Zivilisation zu sehen, die ein Schwert verehrte. Und es gibt immer wieder mal Bilder bei denen die neuen Orte durch wunderschöne Panoramen vorgestellt werden.
Die Charaktere sind, neben dem Hauptfigurentrio, Tieren entsprechend gestaltet und dadurch sehr abwechslungsreich und vielfältig entworfen. Die Hauptcharaktere erinnern mich ein wenig an Titan AE vom Stil her. Sie sind auf der Suche nach dem schon genannten legendären Schwert und treffen dabei dann auf einen Tyrannen, der das Schwert für sich begehrt.
Was mir nicht so gefallen hat ist das Ende, da es irgendwie weder thematisch noch vom Sinn her zum Rest der Geschichte passt. Im Buch ist am Anfang ein Bibelvers zitiert und dieser ist dann auch wortwörtlich umgesetzt, was … auf mich irgendwie nicht durchdacht wirkt. Laut dem MakingOf am Ende des Buches schwirrte dem Autor die Geschichte seit min. einer Dekade im Kopf rum und er hat immer mal wieder dran gearbeitet und geplant. Daher ist das Ende vermutlich für ihn eine sehr persönliche Sache und er hat da seinen eigenen Glauben einfließen lassen, was ich respektiere. Nur die Geschichte wirkt dadurch in meinen Augen weniger rund, da das Thema “persönlicher Glaube” vorher quasi keine Relevanz hatte. Eher im Gegenteil ist es bis dahin eine klassische Abenteuergeschichte gewesen, in denen die Helden durch ihr aktives und selbstbestimmtes Handeln die Welt zu einem besseren Ort machen und nicht weil sie auf eine höhere Macht vertraut haben.
das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes ist der Vers und am Ende ist das gesuchte Schwert (und hunderte davon) gefunden und es hat… eingravierte Bilder wie Gott die Welt erschaffen hat und Gottes Wort das Schwert ist. Und das überzeugt dann auf einmal den tyrannischen Antagonisten und er hört auf Tyrann zu sei. Wofür mussten die Helden dann kämpfen, wenn der Antagonist sowieso überzeugt worden wäre, sobald er das Schwert gefunden hätte. Und dann verteilt der Hauptcharakter die Schwerter an diejenigen, die er auf seiner Reise getroffen hat und die Welt wird dadurch auf einmal besser, weil jeder ein Schwert hat??? Ich meine schon klar, es soll als Metapher dafür dienen, dass die Welt besser wird, weil Gottes Wort zu den Leuten gebracht wurde. Aber wenn die Metapher so wörtlich und real ist, dass es ein sehr reales und sehr scharfes Schwert ist, dann sollte die Geschichte auch so geschrieben sein, dass die Metapher Sinn ergibt und das reale Schwert auch wirklich einen Nutzen für die Bewohner dieser Welt hat. Wenn allein der Besitz der Gottesschwerter die Welt besser macht, wieso ist die alte Zivilisation dann überhaupt erst gefallen und die Schwerter mussten versteckt werden? Und warum ist das Versteck der Schwerter mit Graffitis von Schädeln und Zombies umgeben gewesen??? Das ergibt alles für mich keinen Sinn.
Aber wie man an der Textwand hier erkennt: Der Comic ist mir nicht egal und ich finde ihn auch nicht schlecht. Ich finde einfach nur, es wurde am Ende leider kein runder Abschluss hinbekommen.
Kennen gelernt hatte ich den Comic vor Jahren auf DeviantArt. Dort veröffentlichte der Künstler kostenlos jede neu gezeichnete Seite wenn sie fertig war. Man kann sich den Comic auch für Umme auf der privaten Seite des Künstlers anschauen.
Das fand ich sehr interessant: einem Comic beim Entstehen zuschauen zu können. Da ich dann DA nicht mehr nutzte und so eine kleine Ablenkung namens Corona kam, verlor ich den Comic aus den Augen. Vor ein paar Wochen dann mal wieder dran erinnert und gesucht. Ich wusste noch, dass es nach einem mechanischen Planetensystem benannt war. Dann fand ich des Künstlers Seite und sah, dass man sich mittlerweile auch den Comic als Buch kaufen kann. Da der Autor ja quasi in Vorleistung gegangen ist und ich auch gut unterhalten war, wollte ich ihn auch unterstützen und habe mir das Buch gekauft.
Qualität des Buches ist OK. Es ist leider nur auf Amazon zu bekommen und kein Hochglanzpapier. Aber was in manchen Rezensionen behauptet wird, dass es schlechte Papier- und Druckqualität wäre, kann ich nicht bestätigen. Ich bin mit meinem Exemplar ganz zufrieden. Mit einer Ausnahme: das Buch ist anscheinend so druckfrisch, das der Deckel nicht plan aufliegt, sondern sich 2 cm nach oben bewegt, wenn das Buch auf dem Tisch liegt. Hinten im Buch steht als Druckdatum Mitte April 2026, also scheint es da mittlerweile eine Pipeline bei Amazon zu geben, bei der Bücher erst auf Bedarf gedruckt werden. Für Autoren, die nicht wissen, wie hoch das Interesse an ihren Werken ist, ist das natürlich super. Dann müssen sie keine 1000er Auflage in Vorkasse selber produzieren.


Eine antifaschistische Regierung.


Nachdem @Asinus@feddit.org in einem vorangegangenen Kultursamstag das Buch Klara and the Sun vorgestellt hatte und ich die Beschreibung interessant fand, habe ich es mir kurzer Hand auch geholt und jetzt durch gelesen.
Das Buch hat mich gut unterhalten und ich war durchgehend gespannt wie es weiter ging. Von dem Autor werde ich in Zukunft noch andere Bücher lesen. Da ich World Building am interessantentesten finde hat mich natürlich besonders fasziniert, die Welt aus der Perspektive eines Androiden kennenzulernen, welcher eindeutig nur eingeschränkten Zugang zu Informationen über die Welt hat. Dadurch ist es häufig ein bisschen ein Puzzle gewesen, wie gewisse Dinge wohl in Realität sind.
Allerdings bin ich da auch an meine Grenzen gekommen und manche Dinge sind einfach sehr vage und uneindeutig geschrieben. Wie Asinus auch schon schrieb, gibt es viele Dinge, die als Metapher wirken. Aber ich bin mir häufig nicht sicher wofür… Gerade am Ende hatte ich mich schon öfters gefragt, in welche Richtung die Geschichte jetzt geht und was der Autor damit ausdrücken will. Wollte er einfach nur eine Geschichte erzählen oder wollte er gewisse Denkweisen und Ideologien als besser darstellen?
Ab hier Spoiler, auch über das Ende
Was mich bis zum Schluss etwas verwundert hat, ist Klaras Beschreibung von ihrer Wahrnehmung, dass die Welt sich manchmal in Boxen aufteilen würde. In manchen Situationen wirkte es so, als ob damit gemeint wäre, dass sie Reflexionen und gebrochenes Licht nicht richtig zuordnen konnte?
Dagegen spricht in meinen Augen, dass sie öfters beschrieb, wie gewisse Boxen andere Dinge zeigten, zum Beispiel variierende emotionale Zustände im Gesicht der anderen Person.
Weiß jemand dafür eine Erklärung?
Sollte das darstellen, wie ihr Prozessor in emotionalen/stressigen Situationen versucht, die Wahrnehmung in diversen parallel laufenden Prozessen zu verarbeiten um ein besseres Gesamtbild zu erhalten, in dem der Rohdatensatz mit unterschiedlichen Perspektiven analysiert werden sollte?
Was mich am Ende verstört hat, ist was für eine absolut grauenhafte Welt das Buch eigentlich darstellt. Da Klara die Erzählerin des Buches ist, wissen wir, dass zumindest sie eindeutig oberhalb der Bewusstseinsschwelle ist. Sie wird zwar noch von ihrer unterliegenden Programmierung beeinflusst, um Menschen zu helfen und gefallen zu wollen, aber trifft eindeutig eigene Entscheidungen und ist sich ihrer selbst bewusst und denkt über das Denken.
Sie wird wohl nicht der einzige derartige Android sein in dieser Welt und dennoch ist sie nichts anderes als Eigentum und landet am Ende sogar auf dem Schrottplatz. Die Person, wegen der sie ihre eigene Existenz aufs Spiel gesetzt hat, hat sie einfach ignoriert nachdem sie gesundet ist und sie verbringt viel Zeit am Ende ihres Lebens in der Lagerkammer, von der Familie quasi vergessen wie ein altes Spielzeug.
Und zwischendurch wird sogar von einem Charakter angesprochen, dass nachgewiesen wurde, dass es keinen nachweisbaren kognitiven Unterschied zwischen Menschen und Androiden gäbe. Was bedeutet, dass diese Welt eine Armee an Sklaven erzeugt, die Bewusstsein haben und trotzdem als Dinge behandelt werden und kein eigenes Existenzrecht besitzen.
Bin kein Elter, aber beim FEZ in der Wuhlheide sehe ich immer viele Kinder verschiedenster Altersgruppen auf den großen Spielplätzen sich rumtollen.