• HieroProtagonist@feddit.orgOP
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    7 days ago

    Bei mir war es etwas früher, 2002. Und ja, insbesondere die FWDLer mit längerer Dienstdauer und eine Kategorie von Zeitsoldaten waren damals… schwierig. Interessanterweise konnte man damals (zumindest in der Region wo ich tätig war) sagen: Je länger jemand dabei war und je weiter oben in der Nahrungskette derjenige stand um so liberaler und “antifaschistischer” war die jeweilige Person orientiert.

    Ein Beispiel von vielen: Jemand aus meinem Zug wurde in den ersten Wochen der Grundausbildung von einem der Ausbilder wegen seines Migrationshintergrunds aus dem nahen Osten (ich meine es war sogar Afghanistan) rassistisch beleidigt, zufällig bekommt der Kompaniechef das mit, verpasst dem Ausbilder einen massiven Einlauf vor der versammelten Mannschaft und entschuldigt sich beim Beleidigten im Nahmen der BW. Der Ausbilder wurde dann anderen Aufgaben zugeteilt (weitere Konsequenzen habe ich jetzt nicht mitbekommen… aber das hätte man uns Wehrdienstleistenden eh nicht erzählt). Klar, nur eine Anekdote… aber solche Erlebnisse prägen halt schon wie man eine Institution für sich persönlich einordnet.

    • Jumi@lemmy.world
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      7 days ago

      Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass je “elitärer” eine Einheit ist desto mehr rechtes Gedankengut ist da unterwegs. Und ich bin bei Gebirgsjägern, Panzergrenadieren und Panzerpionieren gewesen.

    • Majoran@feddit.org
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      7 days ago

      Ich selber habe keine BW-Erfahrung, aber von Anekdoten, die ich über die Zeit so mitbekommen habe, scheint der Trend zu sein, dass die Soldaten, die echte Kriegserfahrung haben, weniger zu rassistischer Edgelordigkeit tendieren.