• foreverknew@lemmy.zip
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    13 days ago

    Stimmt, praktisch wenn das Geld der Bürger durch schleichende Enteignung an Überreiche abwandert, die dann die richtigen Entscheidungen für uns ökonomisch Unbedarfte treffen. Per Trickle Down haben wir dann alle was davon. Sehe da überhaupt kein Problem. /s

    • plyth@feddit.org
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      13 days ago

      Genau. Wie also dem zuvorkommen und selber investieren? Die EU will die Investition und wenn der Bürger es nicht macht, wird er weiter schleichend enteignet.

      • Chaf@slrpnk.net
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        13 days ago

        Hot take: Kapitalismus-Todeskult abschaffen und eine Welt schaffen, in der man nicht investieren muss?

        Ist momentan nicht sonderlich realistisch, aber noch unrealistischer ist eine Welt, in der man immer weiter investieren und wachsen muss.

        Ich bin mir auch sicher, dass diese Startups Dinge machen, die dem Wohl der Allgemeinheit dienen, und wichtige Probleme lösen.

        Wenn ich das richtig sehe, ist deren Quelle das hier https://datawrapper.dwcdn.net/Cp2WY/3/

        Wirken alles wie sehr anständige und sinnvolle Unternehmen. 3 mal Waffenindustrie, 3 mal irgendwas mit KI, 2 mal irgendwas mit Banking. Genau das, was die Welt noch gebraucht hat.

        • plyth@feddit.org
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          12 days ago

          noch unrealistischer ist eine Welt, in der man immer weiter investieren und wachsen muss.

          Das ist Desinformation. Nicht alle können weiter wachsen, aber wenige bis schließlich einer oder eine können es. Es ist ein Wettrennen und die verbleibenden Teilnehmer bleiben motiviert.

          Genau das, was die Welt noch gebraucht hat.

          Desswegen müssen die Bürger selber investieren, so dass neue Ideen unterstützt werden.

          • Chaf@slrpnk.net
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            12 days ago

            Wirklich, Desinformation? Das ist nicht Desinformation, das sind die Grenzen des Wachstums. Das gilt auch nicht für “wenige” oder “einzelne”, sondern für alle.

            Und - das ist jetzt meine persönliche Meinung - ich meine, dass wir keine neuen Ideen brauchen, um unsere Probleme zu lösen. Zumindest nicht in dem Maße, wie es uns der Kapitalismus verkaufen will. So gut wie alle Probleme die wir haben, sind gesellschaftliche oder soziale Probleme, die wir uns selbst geschaffen haben. In vielen Bereichen würde es schon immens helfen, wenn wir einfach weniger machen. Aber das verträgt sich nicht mit ewigem Investieren und Wachsen.

            • plyth@feddit.org
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              12 days ago

              Wirklich, Desinformation?

              Ja, weil es dazu verleitet, auf den Zusammenbruch des Kapitalismus zu warten. Der Kapitalismus kann aber bis zum Ende des Universums bestehen bleiben. Mangelnde Resourcen heisst nur, dass nicht alle immer mehr bekommen können. Das war die Lüge der alten Republik, dass alle mehr bekamen, auch wenn die Arbeiter langsam entmachtet wurden.

              dass wir keine neuen Ideen brauchen, um unsere Probleme zu lösen.

              Wir brauchen neue Ideen, wie man die Mehrheit überzeugen kann, das Weniger politisch durchzusetzen.