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10 days agoStimmt, praktisch wenn das Geld der Bürger durch schleichende Enteignung an Überreiche abwandert, die dann die richtigen Entscheidungen für uns ökonomisch Unbedarfte treffen. Per Trickle Down haben wir dann alle was davon. Sehe da überhaupt kein Problem. /s
Du hast da schon gewissermaßen einen Punkt, dass das, gelinde gesagt, schwierige Frauenbild im Islam (wie auch in so gut wie jeder anderen Religion) nicht eines der Hauptthemen linker, feministischer Debatten ist. Allerdings wird dies auch häufig im linken Diskurs kritisch hinterfragt, z.B.:
https://taz.de/Kritik-an-Islamismus/!5700251/ https://taz.de/Kritische-Theorie-gegen-Islamogauchisme/!6154515/
Du wirst von keiner Feministin hören, dass das so “in Ordnung” ist. So eine Aussage würde ich irgendwo zwischen Strohmann-Argument und Whataboutism verorten. Einer der Gründe, warum sich viele davor hüten, sich auf diese Debatte einzulassen, ist, dass sie oft als Feigenblatt für islamfeindliche Einstellungen missbraucht wird. Und komischerweise eher von Leuten vorgebracht wird, die vom Feminismus ohnehin nicht viel halten.
Edit: “Den Islam” gibt es natürlich nicht, weil er so unterschiedlich gelebt wird. z.B. von feministischen muslimischen Frauen.