Was sagt die Anzahl der Keime aus? Ist die Art der Keime nicht wichtiger?
Eigentlich ja.
Aber für Hygiene und Lebensmittelsicherheit wird die Anzahl der Keime (besser gesagt, Koloniezahl, abgekürzt als KBE (koloniebildende Einheiten)) als Indikatorparameter herangezogen, weil das deutlich leichter zu ermitteln ist, und man grob davon ausgehen kann, dass wenn es sehr viele Keime gibt, einfach gute Wachstumsbedingungen für Mikroorganismen allgemein herrschen, und statistisch gesehen halt ein höheres Risiko herrscht, dass pathogene Keime darunter sind.Die alle spezifisch nachzuweisen wäre ein unverhältnismäßig hoher Aufwand.
Wenn man es noch etwas spezifischer haben möchte, wie z.B. bei der Trinkwasseranalyse, werden noch ‘coliforme Keime’ herangezogen. 'Coliform von “Escherichia coli” abgeleitet, einem Bakterium, das im Verdauungstrakt von Säugetieren vorkommt und zwar selbst - abgesehen von mutierten Stämmen wie EHEC - harmlos ist, aber sich mit überschaubarem Mehraufwand nachweisen lässt und auf Fäkalverunreinigungen hinweist, mit denen ein erhöhtes pathogenes Risiko verbunden ist.
Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man gewisse Keime besser detektieren als andere. Man nimmt dann die zum Messen und unterstellt, das sich die anderen (gefährlicheren) proportional dazu verhalten.
Ignorierend, wie krass spezifisch die kleinen Bewohner siedeln. (Lassen sich kaum absichtsvoll anzüchten, so spezifisch sind die.)
Welcher Psychopath räumt denn alle vier Wochen seinen Kühlschrank komplett aus, schaltet ihn aus, schrubbt alles und räumt dann alles wieder ein?
Da wurde sicher nur die falsche Zeit einheit abgegeben. Alle vier Jahrzehnte muss reichen. Is ja gekühlt
Was heißt hier “alle vier Wochen”? Der Artikel spricht von “mindestens alle vier Wochen”, verlangt also eigentlich eine noch viel regelmäßigere Reinigungstätigkeit!
Na und ich meinte natürlich, wer damit vier Wochen wartet!
Alles, was ich dem Artikel entnehme, ist dass ich meine Toilette seltener putzen brauche.
Unser Kühlschrank ist periodisch ziemlich leer. Da ist der Aufwand überschaubar
Aber die Keime… überall Keime 😰
Fleisch oder Aufschnitt enthalten ebenfalls viele Mikroorganismen.
Zumindest den Teil des Risikos spare ich mir und rede mir ein, dass man von Gemüse und Co. schon keine Lebensmittelvergiftung bekommen wird. :)
Alle 4 Wochen, das ich nicht lache, wenns hochkommt sinds bei mir alle 4 Monate.
Kommt natürlich immer drauf an, angebrochenes wie Fleisch usw kommt in die gute alte Tupperdose und ist somit verschlossen.
Ich soll den Kühlschrank häufiger reinigen als ich meine Bettwäsche wechsle?
Die Vereinigung der Bettwanzen begrüßt im Namen aller anderen Bewohner dieses Biotops diesen Umstand ausdrücklich.




