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Cake day: June 22nd, 2024

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  • Die Erwartung kann ich einerseits nachvollziehen. Und natürlich ist es auch in unsererm Sinn, wenn es zu gesetzlichen Änderungen kommt, die z.B. die Ungleichheit wieder reduzieren. Es steckt aber auch drin, dass die Wirtschaftslogik kein Naturgesetz ist, sondern menschengemacht. Wenn wir weiter akzeptieren, dass ‘Spielerfolg’ in Wachstumsraten und Geldsummen gemessen wird, dann brauchen wir uns über den Ausgang nicht wundern.

    Die Ansprache soll dazu einladen, sich als Menschen mit Bedürfnissen, Erfahrungen etc. zu begegnen und nicht in Vertretung irgendwelcher Labels. Substanzlos trifft es doch eher nicht, wenn du inhaltlich bereits etwas gefunden hast, das dich abzustoßen scheint.



  • In der zweiten Antwort ist das etwas verdichtet. Mein Verständnis, wobei ich natürlich nicht für ihn sprechen kann: Lokalgruppen werden gegründet. Zum einen machen sie das, was auch z. B. die überregionalen Social Media-Kanäle versuchen, also etwa die zwei genannten Themen ins Gespräch bringen. Das ist dann ‘nur’ Kommunikation, aber wohl notwendige Kommunikation, damit auch die Chancen für Veränderung größer werden. Momentan stabilisieren Desinformation und Nicht-Wissen den status quo.

    Zum anderen ist das Lokale auch die Ebene, wo man zusammen mal praktische Erfahrungen sammeln kann, wie es anders geht, z.B. ohne Profitlogik. Wenn dabei Bedürnisse auch oder sogar besser erfüllt werden, dann wirkt das auf das politische Klima zurück.

    (Edit: geht auch mit paarmal ‘auch’ weniger)