Die Zweitwohnung des früheren Hamburger Bürgermeisters und ehemaligen Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) in Hamburg-Altona ist dem Bund der Steuerzahler ein Dorn im Auge. Nach Kritik am massiven Personalaufwand für die Überwachung der Wohnung soll die auch noch weiter nachgerüstet werden.
Dazu fällt mir nur noch ein:
In Hamburg ist Wohnraum knapp. Die Mieten sind extrem hoch und der … hält da eine Wohnung besetzt, die leer steht, weil er da nicht wohnt sondern in Potsdam.
Das Ist ihm natürlich nicht zuzumuten, die an Wohnungssuchende in Hamburg freizugeben. Dann müsste er ja alle Jubeljahre mal ins Hotel. Unzumutbar bei seinem kärglichen Altersruhestand.
Wenn das mal nicht ein willkommener Anlass für den Eigentümer ist die Miete zu erhöhen. Scholz wird das wohl kaum ernsthaft berühren, seine Nachbarschaft vermutlich schon.
Ich denke mal den Behörden liegen der Grundriss des Hauses vor und sie entwickeln daraus abgeleitet ein Sicheheitskonzept. Scholz würde wohl nicht immer dasselbe Hotel nutzen, oder wenn doch, nicht immer dasselbe Zimmer nutzen. Das macht ein Sicheheitskonzept komplizierter. Außerdem vermute ich das in dieser Variante nicht mal eben ein spontaner Besuch möglich ist. Ob das in Summe also weniger Steuern kostet, würde ich erst einmal bezweifeln.
Solange mir ein Rechnngshof (und nicht dieser private Verein) eine Rechnung vorlegt und in der Berichterstattung noch etwas Einordnung hinzu kommt (etwa wie lange zum Beispiel für Amtsvorgänger ähnliche Maßnahmen getroffen werden) könnte ich noch um einiges besser nachvollziehen.
Ich kann das persönlich eigentlich voll nachvollziehen. Wenn ich auch nur ansatzweise das Geld für hätte würde ich auch dauerhaft eine Zweitwohnung in meiner Heimatstadt mieten.
Es treibt einen halt manchmal wo anders hin und selbst wenn es einem da gefällt und man bleibt, ist zumindest für mich die Beziehung zu der Stadt in der man groß wurde eine ganz andere. Da spontan und ohne Gedanken und Plänen jederzeit einfach vorbeischauen zu können hätte was. Und selbst wenn mans dann selten macht, die Möglichkeit zählt.
Keine Ahnung ob das Scholz Gedankengänge sind, meine wärens.
Die Kritik ist nicht, dass Scholz die Wohnung hat obwohl er sie eigentlich gar nicht will. Natürlich ist es schön, über überzählige Wohnungen (oder andere Ressourcen) zu verfügen. Es geht vielmehr darum, dass er sie hat, obwohl andere sie sehr viel nötiger bräuchten.