cross-posted from: https://piefed.social/c/Frankfurt@feddit.org/p/2286266/warum-jetzt-auch-backerei-ketten-von-finanzinvestoren-ubernommen-werden-backer-eifler
Nach Arztpraxen und Kliniken gerät eine neue Branche in den Fokus von Finanzinvestoren: das Handwerk. Gerade ist eine familiengeführte Bäckereikette [Bäcker Eifler] aus Frankfurt von einer Private-Equity-Firma übernommen worden. Von Bianca von der Au.



Wir sollten die Schuld an einem systematischen Versagen nicht bei Individuen suchen, sondern im System. Warum ließ sich die Bäckerei Kette überhaupt kaufen? Weil die Inhaber wirtschaftlichen Zwängen unterliegen. Warum eine das Private Equity Scheiß die überhaupt kaufen? Weil die da Gewinnpotential sahen und dieses ausschöpfen müssen, weil sie wirtschaftlichen Zwängen unterliegen. Warum kann sich jetzt nicht jeder immer leisten, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen? Wirst’e nicht glauben. Vielleicht zwingt uns ein profitorientiertes Wirtschaftssystem in genau die Verscheißerung (Enshittification), die wir so hassen. Über die einzelnen handelnden Personen zu meckern verkennt den Wald vor lauter Bäumen.
Als nächstes sprechen wir wieder darüber, wie Otto Normalverbraucher mit seinem CO2-Fußabdruck am Klimawandel Schuld ist.
naja, meine meinung ist dass die politik schon oft die sichtweisen der allgemeinheit abbildet. das streben nach “optimierung”, wie es heute in der wirtschaft veranlagt ist, kommt einfach aus einem allgemeinen streben der menschen nach verbesserung. wenn du von A nach B kommen möchtest, dann würdest du ja auch den kürzesten weg suchen und nicht der, der dich zwischendurch durch timbuktu laufen lässt. genau das gleiche passiert mit der wirtschaft auch. ein unternehmen entlässt 20% der mitarbeiter weil es der meinung ist, das wären nur unnötige mehrausgaben.
ich denke, dass wir uns langfristig zu tode optimieren werden. denn streng genommen ist nicht einmal unsere eigene existenz tatsächlich notwendig, oder? müssen wir denn wirklich am leben sein? oder erzeugt das nur unnötige mehrkosten? (haha). genauso denkt die wirtschaft.
ich denke einfach, wer immer nur den kürzesten weg sucht, optimiert sich irgendwann selber aus der welt hinaus. denn der kürzeste weg im leben ist der tod; das leben ist dagegen ein umweg zum tod.
wir müssen einfach von diesem gerichteten streben nach optimierung weg kommen, wenn wir uns nicht selbst aus der welt hinauskürzen wollen.
Und wie änderst du “ein System”? Indem du an eine Klowand schreibst, was irgendwelchen unbekannten gefälligst nicht machen sollten?
Du hast keine anderen, die du verändern kannst. Du kannst nur bei dir selbst anfangen.