Ab heute gelten in der EU schärfere Regeln für Verpackungen. Das Ziel: die Menge an Müll deutlich reduzieren. Nach dem Aus für Plastik-Trinkhalme heißt es für Verbraucher bald Abschied nehmen von bestimmten Verpackungen. Von Sarah López.
Gibt jetzt schon Netze aus irgendwelchen Fasern, die sich eher nach Stoff anfühlen. Keine Ahnung was das genau ist, aber fühlt sich nicht nach Kunststoff an. Könnte natürlich trotzdem Kunststoff sein, aber ich hoffe, es sind Naturfasern.
Bin gespannt, was es da für Alternativen geben wird…
Lose.
Ich hab aber auch schon mal etwas andere Plastikverpackungen gesehen - kein Netz, eher eine gelöcherte harte Folie. Weniger Mikroplastik schätz ich mal.
Leider insbesondere im Discounter ums Eck hier bei mir nicht. Zwiebeln, Kartoffeln, Zitronen, Orangen, Karotten, Pflaumen, kürzlich sogar Nektarinen. Alles Dinge die ich einzeln kaufen wollte aber nicht bekommen habe.
Beim Supermarkt nen Stück weiter siehts etwas besser aus aber da sind die losen Stücke halt doch meist schon die teure Variante und einiges gibt’s da immer noch nicht einzeln.
Es gibt doch so viel unverpacktes Obst und Gemüse. Bis auf wenige Ausnahmen bekommt man doch mittlerweile alles unverpackt. Es macht vielleicht nicht jeder Discounter.
Kann mir da gut diese 6er Kartons bei den Äpfeln vorstellen. Btw. Verpackung hat auch eine Schutz- und Hygienefunktion. Geht nicht nur darum mehr zu verkaufen.
Du möchtest nicht sehen, was manche Kunden das Obst drehen, riechen und vor allem quetschen, um es dann wieder zurück zu legen.
Da hilft verpackte Ware Ausschuss zu vermeiden, denn am Ende bleiben dann matschige und optisch nicht makellose Ware liegen.
Hab da kürzlich schier die Krise gekriegt beim Einkaufen. Mein Immunsystem ist geschwächt, aber z.B. Kolibakterien sterben erst bei 3 Minuten 70°. Wie soll man denn Pfirsiche sauber kriegen? Woher weiß ich, wie es die Opis, die alles Obst antatschen und drücken, mit der Hygiene halten? Da vergeht mir wirklich der Appetit. Hab dann nur Obst gekauft, bei dem man die Schale nicht isst.
Das wird doch nicht besser, wenn das Zeug verpackt ist. Du weißt genausowenig, wer das Zeug beim ernten oder verpacken angefasst hat und Du weißt nicht, welche Mäuse, Ratten oder sonstiges Getier bei der Lagerung drübergelaufen sind und Ihre Auscheidungen hinterlassen haben.
Ich hab auch gerne dieses latente Gefühl, dass verpackt hygienischer ist, vermutlich geht das den meisten Menschen so, aber das ist eine trügerische Sicherheit.
Danke für den Realitycheck. Ratten, das ist gruselig, aber absolut realistisch. Hatte mal eine mexikanische Mitbewohnerin, die für Obst und Gemüse ein Desinfektionsspray benutzt hat, das sie extra aus Mexiko mitgebracht hat
Diese Netze haben mir schon öfter Sorgen bereitet. Sie fizzeln, da bleiben immer ein paar Kunststofffasern irgendwo hängen, manchmal auch auf der Nahrung.
Sind auch schwer reycelbar wegen sortenunreiner Materialzusammensetzung und wegen Verhedderungsgefahr eher Störstoff in den Sortieranlagen.
Weiß nicht, ob das ein gutes Beispiel ist, aber vielleicht zeigt das ja eine der problematischen Eigenschaften: bei mir verheddern sich im Zwiebelnetz immer die Zwiebelschalen, sodass sich selbst mit viel Liebe für die Kreislaufwirtschaft Schalen (oder besonders Schlimm Kartoffelkeime lol) für die grüne Tonne kaum von der Verpackung für die gelbe Tonne trennen lassen.
Auch wenn man sich in den Anlagen Sortiervorbereitungsmechaniken wie z. b
das Zerkleinern vorstellt, wirken die Netze auf die Maschinen bestimmt wie Fangnetze auf Wale…
Stimmt, Bioabfall ist im Vergleich verdammt feucht, das ganze Wasser wird dann erstmal sinnlos rumgefahren und zieht dann im MHKW den Heizwert runter und den Aufwand für die Rauchgasentschwefelung hoch. Der gute Dünger wird dann auch noch aufwändig deponiert.
Hoffentlich landet die Ersatzverpackung dann nicht mehr im Ofen. Derzeit liegt die stoffliche Verwertungsquote beim gelben Sack bei ca. 70% und wird stetig angehoben.
Abgesehen davon mag die grüne Tonne Bioabfall ja auch ganz gerne, zum einen für Biogas, zum anderen wegen der viel kürzeren Entsorgungsfahrwege und vor allem wegen der Substitution von mineralischem Dünger.
Versteh ich das? Was ist an dem Netz verkehrt?
Naja Einwegplastik Netz nur für den Transport von Zitronen (/ Orangen). Kann man ja sonst für nichts nutzen…
Bin gespannt, was es da für Alternativen geben wird…
Gibt jetzt schon Netze aus irgendwelchen Fasern, die sich eher nach Stoff anfühlen. Keine Ahnung was das genau ist, aber fühlt sich nicht nach Kunststoff an. Könnte natürlich trotzdem Kunststoff sein, aber ich hoffe, es sind Naturfasern.
Ich glaube die sind aus Zellulose/Viskose und/oder Baumwolle
Lose.
Ich hab aber auch schon mal etwas andere Plastikverpackungen gesehen - kein Netz, eher eine gelöcherte harte Folie. Weniger Mikroplastik schätz ich mal.
Das wäre sowieso mein Traum, endlich frei wählen zu können wie viel ich will.
Klar geht heute auf Märkten und ähnlichem auch aber als ob ich mir das leisten könnte.
Hm, hier ist lose eigentlich der Standard in den Läden. Das wenige verpackte Obst/Gemüse bekommt man fast immer auch lose.
Leider insbesondere im Discounter ums Eck hier bei mir nicht. Zwiebeln, Kartoffeln, Zitronen, Orangen, Karotten, Pflaumen, kürzlich sogar Nektarinen. Alles Dinge die ich einzeln kaufen wollte aber nicht bekommen habe.
Beim Supermarkt nen Stück weiter siehts etwas besser aus aber da sind die losen Stücke halt doch meist schon die teure Variante und einiges gibt’s da immer noch nicht einzeln.
Hier so ungefähr 50/50 also manchmal teurer, manchmal billiger.
Haben Aldi und Lidl nicht auch Frisches lose?
Papierverpackung oder lose kann ich mir vorstellen
Kann mir als Ersatz nur eine Plastiktüte vorstellen.
Karton wäre undurchsichtig = da vertraut der Kunde nicht, ob die Früchte noch gut sind. Und unverpackt trauen sich die Märkte nicht.
Zitronen werden auch unverpackt verkauft
Es gibt doch so viel unverpacktes Obst und Gemüse. Bis auf wenige Ausnahmen bekommt man doch mittlerweile alles unverpackt. Es macht vielleicht nicht jeder Discounter.
Oder so gelöcherte Papptüten, wie auch manchmal bei Kartoffeln. Oder Papp-Tragerl mit Abdeckung.
Unverpackt werden Zitronen und Orangen schon angeboten. Denke aber das Angebot gleich mehr zu kaufen, soll bestehen bleiben.
Kann mir da gut diese 6er Kartons bei den Äpfeln vorstellen. Btw. Verpackung hat auch eine Schutz- und Hygienefunktion. Geht nicht nur darum mehr zu verkaufen.
Du möchtest nicht sehen, was manche Kunden das Obst drehen, riechen und vor allem quetschen, um es dann wieder zurück zu legen.
Da hilft verpackte Ware Ausschuss zu vermeiden, denn am Ende bleiben dann matschige und optisch nicht makellose Ware liegen.
Hab da kürzlich schier die Krise gekriegt beim Einkaufen. Mein Immunsystem ist geschwächt, aber z.B. Kolibakterien sterben erst bei 3 Minuten 70°. Wie soll man denn Pfirsiche sauber kriegen? Woher weiß ich, wie es die Opis, die alles Obst antatschen und drücken, mit der Hygiene halten? Da vergeht mir wirklich der Appetit. Hab dann nur Obst gekauft, bei dem man die Schale nicht isst.
Das wird doch nicht besser, wenn das Zeug verpackt ist. Du weißt genausowenig, wer das Zeug beim ernten oder verpacken angefasst hat und Du weißt nicht, welche Mäuse, Ratten oder sonstiges Getier bei der Lagerung drübergelaufen sind und Ihre Auscheidungen hinterlassen haben.
Ich hab auch gerne dieses latente Gefühl, dass verpackt hygienischer ist, vermutlich geht das den meisten Menschen so, aber das ist eine trügerische Sicherheit.
Danke für den Realitycheck. Ratten, das ist gruselig, aber absolut realistisch. Hatte mal eine mexikanische Mitbewohnerin, die für Obst und Gemüse ein Desinfektionsspray benutzt hat, das sie extra aus Mexiko mitgebracht hat
Unverpackt? Die Netze sind jetzt nicht unbedingt nötig. Ansonsten offen verkaufen und den Kunden Papiertüten anbieten
Typischerweise Kunststoff, der wird feinstes Mikroplastik und lässt sich auch scheiße recyclen.
Ich versuche immer, die Netze zu vermeiden und nehme Obst und Gemüse am liebsten unverpackt oder in Papp/Papier-Verpackungen.
Viele haben schon besser geantwortet, aber:
Diese Netze haben mir schon öfter Sorgen bereitet. Sie fizzeln, da bleiben immer ein paar Kunststofffasern irgendwo hängen, manchmal auch auf der Nahrung.
Sind auch schwer reycelbar wegen sortenunreiner Materialzusammensetzung und wegen Verhedderungsgefahr eher Störstoff in den Sortieranlagen.
Weiß nicht, ob das ein gutes Beispiel ist, aber vielleicht zeigt das ja eine der problematischen Eigenschaften: bei mir verheddern sich im Zwiebelnetz immer die Zwiebelschalen, sodass sich selbst mit viel Liebe für die Kreislaufwirtschaft Schalen (oder besonders Schlimm Kartoffelkeime lol) für die grüne Tonne kaum von der Verpackung für die gelbe Tonne trennen lassen. Auch wenn man sich in den Anlagen Sortiervorbereitungsmechaniken wie z. b das Zerkleinern vorstellt, wirken die Netze auf die Maschinen bestimmt wie Fangnetze auf Wale…
Dem ofen sind die zwiebelschalen herzlich egal
Die haben einen geringeren Heizwert, als Plastik, wenn zu viele drin sind, merkt man das im Heizkraftwerk.
Stimmt, Bioabfall ist im Vergleich verdammt feucht, das ganze Wasser wird dann erstmal sinnlos rumgefahren und zieht dann im MHKW den Heizwert runter und den Aufwand für die Rauchgasentschwefelung hoch. Der gute Dünger wird dann auch noch aufwändig deponiert.
Es ist nicht mal nur das. Auch die Energiedichte von trockener Biomasse ist um Einiges niedriger, als die von fossilen Kohlenwasserstoffen.
Hoffentlich landet die Ersatzverpackung dann nicht mehr im Ofen. Derzeit liegt die stoffliche Verwertungsquote beim gelben Sack bei ca. 70% und wird stetig angehoben. Abgesehen davon mag die grüne Tonne Bioabfall ja auch ganz gerne, zum einen für Biogas, zum anderen wegen der viel kürzeren Entsorgungsfahrwege und vor allem wegen der Substitution von mineralischem Dünger.
Unnötiges Einwegplastik.