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In dem Brief warnen die Arbeitnehmervertreter zudem vor einem schwindenden Vertrauen vieler Beschäftigter in die Politik. Es wachse die Sorge, dass die Interessen von Arbeitnehmern im Bundestag nicht ausreichend vertreten würden. Dies könne politischen Kräften außerhalb der demokratischen Mitte nutzen, heißt es.
Die IG Metall unterstützt die Initiative. Ein Sprecher erklärte auf Anfrage von n-tv, der Brief zeige beispielhaft, wie angespannt die Stimmung in vielen Betrieben derzeit sei. Er spiegele wider, wie Beschäftigte den politischen Diskurs wahrnähmen.



Also sind allein die Wähler schuld an korrupter Politik und die Politiker können nichts dafür oder was wäre hier die Konklusion?
Die Politiker und Milliardäre können so viel schuld sein wie wir wollen, es macht unsere Lage nicht besser. Die einzigen, die die Situation verbessern können, sind die Wähler.
Also ist dein Take, dass der Sozialstaat abgebaut werden soll, weil Russland und die USA Krieg führen? Das klingt für meinen Geschmack reichlich… naja.
Im Gegenteil. Ich denke, dass der Sozialstaat erhalten bleiben soll. Dafür müssen die Wähler anders wählen wozu wir als Gesellschaft irgendwie lernen müssen, uns nicht mehr manipulieren zu lassen.
Nein, die Frage war, ob das in deinem Argument so verknüpft wird, weil das massiv verkürzt wäre, Geo- und Inlandspolitik zusammenwirft und so eine Abstraktionshöhe schafft, von der man viel behaupten, aber nichts konstruktives ableiten könnte.
Das klingt nach Absicht und dass es um den Abbau ging.
Man hätte den Krieg z.B. auch über mehr Inflation finanzieren können. Fakt ist, dass wir Sonderausgaben haben, die gegenfinanziert werden müssen. Wenn jetzt kein Geld für Rente da ist, dann liegt das an diesen Ausgaben. Natürlich kann man jetzt auch was anderes kürzen, oder die Vermögensteuer einführen, aber das wird noch nicht diskutiert.
Dagegen spricht, dass inzwischen doch vielmals bekannt wurde, dass Sondervermögen zu großen Teilen zweckentfremdet werden, um Haushaltslöcher zu stopfen (da gab es doch mal das schöne Stichwort “Verschiebebahnhof” vor einigen Monaten).
Das verstehe ich nicht.
Nein, das liegt meiner Meinung nach daran, dass das System sich einfach selbst nicht trägt und immer durch zweckentfremdete Mittel querfinanziert wurde. Durch die Mehrausgaben wird das nur jetzt eben sehr offensichtlich.
Ok. Das Geld ist dann trotzdem weg. D.h. die Rentenprobleme liegen dann aber nicht nur am Krieg.
Schulden machen, da das Geld nicht zurückgezahlt wird, führt zu Inflation. Es ist wie Geld drucken, nur mit zusätzlichen Kosten.
Mir fehlt das Wissen zum Ausmaß aber das klingt richtig.
Trotzdem ist viel Geld für Waffen in die USA geflossen und nicht innerhalb Deutschlands zweckentfremdet worden. Das Geld ist weg und so muss irgendwo gespart werden.
Also du führst ehrlich gesagt so viele Dinge an, dass mir schwindelig wird. Also hätte man deiner Meinung nach die Staatsverschuldung hochtreiben müssen, um was genau zu tun? Waffen zu exportieren?
Und warum für Waffen in die USA? Deutschland ist sowieso soweit ich weiß Hauptexporteur für Waffen in die USA, das läuft seit Jahrzehnten privatwirtschaftlich.
Irgendwie ergibt das alles reichlich wenig Sinn für mich, aber vielleicht hab ich deinen Punkt auch noch nicht verstanden.