Vielleicht macht weniger Alkohol die Gesellschaft gar nicht besser
Doch, macht es. Ich hab die Nachts um drei Uhr grölenden, in die Hauseingänge pissenden (und sogar kackenden) Suffkis satt, die hier immer einfallen. Alles ist besser ohne die.
Ich war immer der Weirdo mit dem Mineralwasser. Jetzt trinken alle weniger und ich frage mich: Wo sind die guten Gespräche geblieben?
Dann kifft was wenn ihr euch nüchtern gegenseitig nicht ertragt. Ist doch nicht so schwer. Du bist i.ü immer noch ein Weirdo.
Edit:
Und für die Weirdos, die das hier runter gewählt haben:
Bei rund der Hälfte aller untersuchten Gewaltdelikte im öffentlichen Raum ist Alkohol im Spiel. Der höchste Anteil an alkoholisierten Tätern oder Täterinnen zeigt sich bei der Ruhestörung, gefolgt von Streitigkeiten, Körperverletzung und Tätlichkeiten. Auch Sachbeschädigungen bzw. Vandalismus fallen ins Gewicht. Bei den Deliktkategorien Raub und Drohung/Erpressung liegt der Anteil alkoholassoziierter Vorfälle bei über einem Drittel. Die Gewalthandlungen finden vor allem am Wochenende im Kontext des Nachtlebens statt und werden mehrheitlich von Männern in den Altersgruppen der 19 bis 24-Jährigen, und den 25 bis 34-Jährigen verübt.
Die guten gespräche? Ich trinke seit 12 jahren nicht mejr und ich habe am Wochenende aushilfshalber in einer bar gearbeitet. Die leute meinen sie haben gute Unterhaltungen weil sie absolut betrunken sind. Absolut unangenehm einem oder mehreren betrunkenen typen zuzuhören.
Meine Generation ist die erste seit Jahrzehnten in meiner Familie ohne Alkoholkranke und das sicherlich auch nur deshalb, weil meine Mutter es geschafft hat nicht abzukacken. Alkohol ist scheiße gefährlich und unser gesellschaftlicher Umgang damit alles andere als angemessen.
Ja, allerdings genügt das zum Beweis nicht. Du musst auch zeigen, dass sie sich anders und besser verhalten würden wenn sie keinen hatten.
Ich glaube der Zusammenhang von Alkohol und Aggression wurde schon mehrfach untersucht. Z.B.:
According to the World Health Organization, alcohol consumption is associated with aggressive behavior more closely than the use of any other psychotropic substance (e1). The relationship between alcohol consumption and aggressive behavior has been well documented in epidemiological studies. Alcohol-related aggression results in considerable personal suffering and socioeconomic costs every year.
The current review provides the first comprehensive quantification of these specific effects across studies, suggesting that male participants who consume alcohol are significantly more aggressive toward females than those who do not (d = .36) and that alcohol is a comparable proximal risk factor for both sexual (d = .32) and intimate partner (d = .45) aggression.
Doch, macht es. Ich hab die Nachts um drei Uhr grölenden, in die Hauseingänge pissenden (und sogar kackenden) Suffkis satt, die hier immer einfallen. Alles ist besser ohne die.
Da scheint mir eher das Gröhlen und Scheissen das Problem. Mir dann eigentlich egal, mit wechem Stoff die sich davor zugedöhnt haben.
Da scheint mir eher das Gröhlen und Scheissen das Problem
Ja und die Endhemmung kommt ja irgendwo her.
Mir dann eigentlich egal, mit wechem Stoff die sich davor zugedöhnt haben.
Mir auch. Hier kiffen auch Leute und was soll ich sagen? Die Probleme gibt es mit denen die saufen und nicht mit denen die kiffen. Letztere fressen mir höchstens den Döner weg.
In den Großstädten, die ich frequentiere, fallen mir besonders Menschen auf, die weder kiffen noch saufen beziehungsweise wo das nicht das Hauptproblem ist. Gegen diese Drogen haben wir schon eine Prohibition, hilft nur nicht, wenn man insbesondere auch die Begleiterscheinungen nicht effektiv bekämpft.
Dann kifft was wenn ihr euch nüchtern gegenseitig nicht ertragt.
Als jemand der sehr lange, sehr viel gekifft hat, hat Kiffen meiner Erfahrung nach (und glaube ich bei den meisten anderen auch), den gegenteiligen Effekt von Alkohol in sozialen Situationen. Bekifft unter Menschen zu sein, die man nicht gut kennt, fand ich immer äußerst unangenehm.
Ich kiffe auch. Allerdings mehr so niedrig dosierte, homöopathische Dosen weil mir das bei einem medizinischen Problem hilft bei dem die Kassen-Medizin nichts wirklich hilfreiches anzubieten hat.
Bekifft unter Menschen zu sein, die man nicht gut kennt, fand ich immer äußerst unangenehm.
Das kann ich jetzt nicht so unterschreiben. Ich kiffe ab und an mal eine größere Portion und selbst dann habe ich das eigentlich nicht. Das ist vielleicht von Person zu Person verschieden oder es liegt daran, dass du damals sehr viel bzw. zu viel gekifft und irgendwie so eine leichte und beginnende Paranoia geschoben hast. Das ist aber natürlich auch nur eine unbelegte Theorie.
Das ist kein Ad hominem. Die Autorin schreibt selbst über sich:
Ich war immer der Weirdo mit dem Mineralwasser.
Daran hat hat sich ja durch die Abstinenz der anderen nichts geändert. Es fällt ihr offenbar nur nicht mehr so auf. Wenn sie vorher ein Weirdo war, dann ist sie das jetzt immer noch. Sie hat ja nichts an sich verändert.
Doch, macht es. Ich hab die Nachts um drei Uhr grölenden, in die Hauseingänge pissenden (und sogar kackenden) Suffkis satt, die hier immer einfallen. Alles ist besser ohne die.
Dann kifft was wenn ihr euch nüchtern gegenseitig nicht ertragt. Ist doch nicht so schwer. Du bist i.ü immer noch ein Weirdo.
Edit:
Und für die Weirdos, die das hier runter gewählt haben:
https://www.bag.admin.ch/de/alkohol-und-gewalt
Also ja, weniger Alkohol macht die Gesellschaft auf jeden Fall besser.
Die guten gespräche? Ich trinke seit 12 jahren nicht mejr und ich habe am Wochenende aushilfshalber in einer bar gearbeitet. Die leute meinen sie haben gute Unterhaltungen weil sie absolut betrunken sind. Absolut unangenehm einem oder mehreren betrunkenen typen zuzuhören.
Sekundiere!
Meine Generation ist die erste seit Jahrzehnten in meiner Familie ohne Alkoholkranke und das sicherlich auch nur deshalb, weil meine Mutter es geschafft hat nicht abzukacken. Alkohol ist scheiße gefährlich und unser gesellschaftlicher Umgang damit alles andere als angemessen.
Ja, allerdings genügt das zum Beweis nicht. Du musst auch zeigen, dass sie sich anders und besser verhalten würden wenn sie keinen hatten.
So reicht es nur um Wegnahme zum Leid verursachen zu rechtfertigen.
Ich glaube der Zusammenhang von Alkohol und Aggression wurde schon mehrfach untersucht. Z.B.:
https://di.aerzteblatt.de/int/archive/article/147679
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7674681/
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4798910/
In wenigen Jahren sehen wir, wohin Antialkoholkampagnen führen. In Dänemark.
Da scheint mir eher das Gröhlen und Scheissen das Problem. Mir dann eigentlich egal, mit wechem Stoff die sich davor zugedöhnt haben.
Ja und die Endhemmung kommt ja irgendwo her.
Mir auch. Hier kiffen auch Leute und was soll ich sagen? Die Probleme gibt es mit denen die saufen und nicht mit denen die kiffen. Letztere fressen mir höchstens den Döner weg.
In den Großstädten, die ich frequentiere, fallen mir besonders Menschen auf, die weder kiffen noch saufen beziehungsweise wo das nicht das Hauptproblem ist. Gegen diese Drogen haben wir schon eine Prohibition, hilft nur nicht, wenn man insbesondere auch die Begleiterscheinungen nicht effektiv bekämpft.
Als jemand der sehr lange, sehr viel gekifft hat, hat Kiffen meiner Erfahrung nach (und glaube ich bei den meisten anderen auch), den gegenteiligen Effekt von Alkohol in sozialen Situationen. Bekifft unter Menschen zu sein, die man nicht gut kennt, fand ich immer äußerst unangenehm.
Ich kiffe auch. Allerdings mehr so niedrig dosierte, homöopathische Dosen weil mir das bei einem medizinischen Problem hilft bei dem die Kassen-Medizin nichts wirklich hilfreiches anzubieten hat.
Das kann ich jetzt nicht so unterschreiben. Ich kiffe ab und an mal eine größere Portion und selbst dann habe ich das eigentlich nicht. Das ist vielleicht von Person zu Person verschieden oder es liegt daran, dass du damals sehr viel bzw. zu viel gekifft und irgendwie so eine leichte und beginnende Paranoia geschoben hast. Das ist aber natürlich auch nur eine unbelegte Theorie.
Spinks
Mein Runterwähl ist ausschließlich für das Ad hominem, wenn du dir das sparen könntest hätte ich hoch gewählt.
Welches Ad hominem meinst Du? Das hier?
Das ist kein Ad hominem. Die Autorin schreibt selbst über sich:
Daran hat hat sich ja durch die Abstinenz der anderen nichts geändert. Es fällt ihr offenbar nur nicht mehr so auf. Wenn sie vorher ein Weirdo war, dann ist sie das jetzt immer noch. Sie hat ja nichts an sich verändert.
Es ist aber ein Unterschied ob das jemand selbst scherzhaft über sich schreibt oder jemand anderes jemanden damit runter macht.