

The Mopes ist auch erstaunlich unschlecht. Richtig grandios aber auch nicht. Nette Idee auf jeden Fall.


The Mopes ist auch erstaunlich unschlecht. Richtig grandios aber auch nicht. Nette Idee auf jeden Fall.


Ha. Das ist ja witzig. Hätte Stoff für confusingPerspectives, falls es hier so eine Community gibt.


Ich denke das Problem war damals gleichzeitig das Hochdrücken von den Energiesparlampen, welche mitunter wegen der Giftstoffe eine fragwürdige Alternative waren und wo offenbar jede Menge Lobby hinterstand.


Ich finde viel, was andere Mittel und Wege beschreibt, aber nichts konkretes zur Idee an Wochenenden Fahrverbote einzuführen. Dass Politiker Ideen vorschlagen oder durchsetzen, die nicht rational sind und nicht fachgerecht analysiert worden sind, bemerkt man ja im Grunde durchgehend.
Allerdings gibt es Studien, die dieser Aussage widersprechen. Das Klimaschutzinstrumente-Szenario 2030 des Umweltbundesamts, KIS-2030, etwa beschreibt durchaus einen Weg, in dem der Verkehr bis 2030 durch ein ganzes Bündel an vorgestellten Maßnahmen seine Ziele einhalten könnte. „Im Jahr 2025 beträgt die zusätzliche Minderung bereits 16,5 Millionen Tonnen CO2 und steigt bis zum Jahr 2030 auf 42,3 Millionen Tonnen an“, heißt es in der Analyse.
- Ein Tempolimit von 120 Kilometer pro Stunde auf Autobahnen würde fast 7 Mio Tonnen schädliche Gase einsparen.
- Würden mehr Leute Fahrrad fahren, könnte das laut ADFC-Einsparrechner bei 11 km etwa 2 kg CO2 einsparen.
- Laut dem Verband Allianz Pro Schiene verursacht ein Güterzug nur etwa ein Viertel so viel CO2 wie ein Lkw. Die TU Berlin hat errechnet, dass dadurch mehr als 16 Millionen Tonnen eingespart werden können.
- Der Emissionsausstoß von E-Autos ist wohl rund 90 Prozent niedriger als der von Verbrennermotoren. Das hat die Universität der Bundeswehr in München herausgefunden. Der Effekt ist besonders stark, wenn das E-Auto mit Ökostrom geladen wird.
https://www.swr3.de/aktuell/verkehr/fahrverbot-wochenende-wissing-klimagesetz-100.html
Hier eine grobe und sehr schlechte Überschlagung:
Ein typischer PKW verursacht pro Jahr etwa 4,6 t CO2 (Quelle).
Wir haben dieses Jahr 366 Tage, davon 52 * 2 = 104 Samstage und Sonntage.
Wenn wir davon ausgehen, dass sich die 4,6 t CO2 gleichmäßig auf jeden Tag verteilen, kann man durch Wochenendfahrverbote ca. 104 / 366 = 28,42 % CO2 einsparen.
Warum das eine grobe und sehr schlechte Berechnung ist:
Fahrverhalten ist saisonal. Ich kann mir vorstellen, dass mehr Leute im Sommer Auto fahren als im Winter.
An Wochenenden gibt es eh weniger Berufsverkehr.
Emmissionen variieren teils sehr stark zwischen Fahrzeugtypen und Fahrverhalten. Hier wurde nur ein durchschnittlicher PKW betrachtet.
Lebenszyklus eines Autos wird nicht berücksichtigt.
Anzahl der Passagiere nicht eingerechnet. Ebenso nicht veränderte Anzahl an Wochenenden vs. innerhalb der Woche.
Sicher gibt’s noch weitere Faktoren, auf die ich grad spontan nicht komme.
Ich erwarte also signifikante Abweichungen von meiner Überschlagung, wenn man sich das mal genauer anschauen würde. Daher reicht der Wert imho maximal zu einer seeeehr groben Orientierung.


Was ziemlich kurzsichtig und daher ironisch ist, da die finanziellen und wirtschaftlichen Schäden bei Tatenlosigkeit hinsichtlich Umwelt- & Klimaschutz langfristig immens sein werden.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte/klimaschutz/kosten-klimawandel-2170246
So paradox das auch erstmal klingt, Klimaschutz ist Wirtschaftsschutz. Die beiden Dinge schließen sich nicht aus.


Exakt. Wie man in Deutschland so gut sagt: “Kleinvieh macht auch Mist.” Mal abgesehen davon, dass die Emissionen des Straßenverkehrs keineswegs Kleinvieh in Autoland sind.


Was? Autos sind das zweitschmutzigste Verkehrsmittel Deutschlands? Neeh. Ich glaub keine Fakten. Das passt mit meinem Autokult nicht zusammen. /s


Wenn wir die volle Breite der Gesellschaft abbilden wollen würden, müssten wir eh ein besseres Wahlsystem haben, statt einem der schlechtesten.
Wie zum Beispiel stettdessen die Zustimmungswahl (Approval Voting).


Mal abgesehen davon, dass jede Partei ideologisch ist. Das ist so wie zu sagen, dass Luft eine Chemikalie ist. Klingt böse, ist es aber nicht.


Baby-Brokkoli? 👶🥦


Kristall-Mett met Kristall-Met. Denn für Kristall-Mett met Kristall-Met isses nie zu spet.


Mit einer (mobilen) Klimaanlage würde meine Stromrechnung exorbitant steigen.
Ich gebe lieber der CDU und allen anderen politischen Versagern die Schuld. Das kühlt wenigstens mein Gemüt.


Gestern erst habe ich jemand Kiffenden dies sagen hören.


Ich finde schon, dass der funktioniert. Sowohl Nazis als auch (organisierte) Religionen haben unsäglich viel Leid verursacht und tun es teils immer noch. Trotzdem sind durch diese Strömungen auch “gute Dinge” bei herausgekommen. So sehe ich deine Argumentation.
Zu deiner Frage: Nein, Konflikte gibt es auch ohne Religion zu genüge. Ich sehe Religion allerdings als treibenden Faktor dafür und für vermeidbares Leid.
Bildung von überregionalen Wertegemeinschaften
Das hat man auch ohne Religion in der Geschichte geschafft. Obendrein sagt die Bildung einer Wertegemeinschaft nichts über die – sozusagen – ehtische “Güte” aus. Die vertretenen Werte können auch echt übler Mist sein, was sie im Falle von Religionen teilweise, manchmal auch überwiegend, basierend auf meinem ethischen Kompass eben sind.


“etwas weniger”, ohje. Das ist als würde man sagen: “Naja, die Nazis haben zwar super viele Menschen ermordet, aber dafür haben sie uns technologisch echt rasant vorangebracht. Und hey, Autobahnen!”
Deutlich stärkere positive Einflüsse je weiter man in der Zeit zurück geht? Magst du konkret benennen, was du da im Sinn hast?


Es sind ja auch Klimaterroristen und keine Menschen mehr. Die darf man daher behandeln, wie man will. /s


Gesamtgeschichtlich ein net positiv? Meinst du das ernst?
Massenmorde, Volksverhetzung, Unterdrückung, Vertreibung etc. So unsäglich viel Leid, was organisierte Kriminalität Religion verursacht hat und immer noch tut. Aber ne, net positiv. Das seh ich net so.


Jo dann kommt die “wir sind eine christlich geprägte Kultur”-Keule, also unser Dumpfsinn ja, aber fremder Dumpfsinn nö.


Und Texas.
Was? Es gibt zu viele Politiker in Regierungsverantwortung, die kein rationales Denken vorweisen und daher nicht auf Wissenschaftler:innen und Expert:innen hören? Deswegen mitunter wird Fehlentscheidung nach Fehlentscheidung getroffen? Ist mir ja mal total neu. /s