• smokeysnilas@feddit.org
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    13 days ago

    Ist doch ganz einfach, mit dem neoliberalen Weltbild ist klar, dass Subventionen niemals zu effizienten und wettbewerbsfähigen Industrien führen. Daran ist schließlich schon die Sowjetunion zugrunde gegangen und man ist wie selbstverständlich davon ausgegangen dass das in China auch so läuft. Nur Wettbewerb und freies Wirtschaften erschafft erfolgreiche Unternehmen.

    Mit dem Gedanken erklärt sich auch das Nichtstun, unser Wirtschaftssystem ist ja eh schon inhärent besser und wird sich am Markt schon durchsetzen…oder so.

    Edit: besonders lustig aus deutscher Perspektive, wo unsere Industrien doch ganz erheblich von den Nazis mit Zwangsarbeit aufgebaut wurden.

    • muelltonne@feddit.org
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      13 days ago

      Die Chinesen haben da ein erstaunliches Modell: Sie hauen 5 Jahre Subventionen rein, bauen gewaltige Überkapazitäten auf und dann streichen sie die Subventionen und lassen die Firmen im freien Markt quasi gegeneinander kämpfen. Die subventionieren also nicht irgendwelche struggelnden Geschäftsmodelle, sondern sagen sich “Hey, wir wollen eine Klemmbaustein-Industrie”. Dann wird die 5 Jahre schön gepäppelt, Überkapazitäten aufgebaut und am Ende des Zeitraumes setzen sich dann ein paar Firmen durch. Für die so angegriffene ausländische Konkurrenz ist das hart tödlich: Du musst erstmal 5 Jahre gegen die stark subventionierte neue chinesische Konkurrenz bestehen und dann gibt es eine Überkapazität, die fleißig die Weltmärkte flutet. Die chinesische Regierung sorgt dann natürlich auch fleißig dafür, dass du mit deinen Importen Probleme bekommst

    • Melchior@feddit.orgOP
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      13 days ago

      Vor allem macht Deutschland das oft auch recht ähnlich nur nicht ganz so aggressiv. Die deutsche Industrie kriegt riesige Subventionen mit billigen Krediten und wenn es Probleme gibt, dann auch durch ganz öffentliche Förderung. Deshalb heulen die Automanager auch so laut, da die auf die Subventionen von Merz und co warten.