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    2 days ago

    Brauchbare Technik, um größere Gebäudebrände realistisch tatsächlich löschen zu können, gibt es auch noch nicht zu lange. Handdruckspritzen, um Wasser auf Feuer zu pumpen, hatten zwar schon die alten Römer, aber so richtig angefangen hat die Entwicklung wirklich brauchbarer Technik erst mit der Industrialisierung. So etwas Einfaches wie Schläuche ließ sich vorher nur mit erheblichem Aufwand herstellen (genähte Lederschläuche, bekannt seit dem 17. Jahrhundert, besser als gar nichts, aber nicht besonders praktikabel), erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es dann nahtlose maschinell gewebte Textilschläuche, die sich dank industriell massenproduzierter Schlauchkupplungen auch zuverlässig austauschbar miteinander verbinden ließen. Durch die ebenfalls einsetzende Mechanisierung waren dann auch endlich leistungsfähigere Pumpen möglich, die ohne enormen Personalaufwand betrieben werden konnten. So kompakt und leistungsfähig wie heute wurden die dann erst durch die Entwicklung von mit Verbrennungsmotoren angetriebenen Kreiselpumpen. Versuche mit Atemschutzgeräten gab es auch seit dem späten 19. Jahrhundert (teils mit Atemluftversorgung mittels handbetriebenem Blasebalg über eine Schlauchleitung, wie bei damaliger Tauchausrüstung), in der Fläche hat Atemschutz aber erst Mitte des 20. Jahrhunderts angefangen, sich durchzusetzen.

    Im alten Rom gehörten leistungsfähige Ballistae, also Belagerungsmaschinen, die große Steine über weite Distanzen verschießen konnten, zur Ausrüstung der Feuerwehr, weil man damit brennende (oder benachbarte) Gebäude aus sicherer Entfernung abreißen konnte, um Brandschneisen zu schlagen.